schön&gut – Unter freiem Himmel
poetisches und politisches Kabarett
poetisches und politisches Kabarett
poetisches und politisches Kabarett
Nur alle 50 Jahre wird in Grosshöchstetten das Freilichtspiel «Die Blutbuche» aufgeführt, und nur an einem Abend, denn am Ende des Stücks wird der Baum gefällt. Doch Regisseurin Frau Gut stösst bald einmal an ihre Grenzen, denn Gemeindepräsident Kellenberger lässt sich nichts sagen, die Statisten Hans und Heiri sagen viel, aber immer das Falsche, und Herrn Schön sagt das Herumreiten auf alten Traditionen ohnehin nichts. Sprich: Alle reiten und reden aneinander vorbei. Als Schön im wüsten Streit um Deutungsmacht, Freiheit und Demokratie zu einem radikalen Mittel greift, steht plötzlich viel mehr als ein Theaterstück auf dem Spiel… Der siebte Streich von schön&gut bringt einmal mehr geistreiche Satire, grenzenlose Fantasie, Wortspiel, Gesang und fliegende Rollenwechsel. Und am Ende vielleicht eine ganz neue Geschichte.
schön&gut sind Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter. Seit 2003 stehen sie mit ihrem poetischen und politischen Kabarett auf den Kleinkunstbühnen der Deutschschweiz. 2004 erhielten sie für ihr Schaffen den Salzburger Stier, 2014 den Schweizer Kabarettpreis Cornichon, 2017 den Schweizer Kleinkunstpreis.
Anna-Katharina Rickert
* 27. Dezember 1973 in Zürich, lebt als Schauspielerin, Regisseurin und Kabarettistin in Birmensdorf.
Anna-Katharina Rickert steht auf der Bühne, seit sie gehen kann. Nach den Anfängen im «Kindertheater Metzenthin» folgte nach der Matura die dreijährige Ausbildung an der «comart», Schule für Theater, Mime und Tanz in Zürich, ergänzt mit Weiterbildungen in Mimenkunst bei Roy Bosier am Schauspielhaus Zürich und in der Strasberg-Methode bei Herbert Fischer in Berlin.
Der «comart»-Abschlusstournee (Regie: Bettina Dieterle) folgte 1998 eine Saison als Clown im Circus Medrano, mit 380 Vorstellungen in acht Monaten. 1999 spielte sie Strassentheater mit der Gruppe «Platztheater» (Regie: Philipp Boe), dann wurde sie von der «TheaterFalle Basel» engagiert und spielte in den Forumtheater-Produktionen «www.heroes.li – love in cyberspace» (2001), «Ich bin so frei» (2002) und «Halt Gewalt» (2004), jeweils mit Tourneen durch die ganze Deutschschweiz.
2001 spielte sie in Ralf Schlatters Monolog «Federseel. Wortflucht» am Schauspielhaus Zürich eine Minibardame, 2002 verkörperte sie im «Glaibasler Charivari» die weibliche Hauptfigur.
Nach kleineren Rollen in den Hörspielen «Die Piraten» und «Tagebuch eines sentimentalen Killers» (bookonear) sprach sie in Ralf Schlatters Hörspiel «Rumantsch grischun» eine Hauptrolle, zusammen mit Dinah Hinz und René Schnoz (Regie: Geri Dillier). Die DRS-Produktion gewann 2006 den «Prix Suisse» in der Kategorie «bestes Hörspiel». 2012 folgte eine Hauptrolle im DRS-Hörspiel «Nudelsonntag».
Für das Duo «Strohmann-Kauz» führte sie Regie für die Stücke «Kafifahrt» (2016), «ghoue & gstoche» (2018) und «Sitzläder – der letzte Stammtisch» (2019), ebenso für das Solostück «Wolf» von Matthias Kunz (2023).
Ralf Schlatter

* 1. November 1971 in Schaffhausen. Nach dem Studium von Germanistik und Geschichte in Zürich und Spanien arbeitete er zwei Jahre als Kulturredaktor beim Schweizer Fernsehen. Seit 2001 lebt er als freier Autor und Kabarettist in Zürich.
Schriftstellerisches
Für seinen Debütroman «Federseel» (2002) und die Erzählung «Maliaño stelle ich mir auf einem Hügel vor» (2003) erhielt er diverse Förderpreise und Auszeichnungen. Fürs Schweizer Radio DRS schrieb er das viel beachtete Schreckmümpfeli «Mord auf Tonband» und die Hörspiele «Nudelsonntag» (2012) und «Rumantsch Grischun», ausgezeichnet mit dem «Prix Suisse» 2006. Von 2009 bis 2021 schrieb und las er «Morgengeschichten» für Radio SRF 1.
Im Mai 2008 erschien beim Christoph Merian-Verlag «Verzettelt – Verlorene Worte und ihre Geschichten». Während rund zehn Jahren sammelte Ralf Schlatter dafür von Hand beschriebene, weggeworfene Zettel und erfand Geschichten dazu. 2012 erschien der Lyrikband «König der Welt», 2013 der Roman «Sagte Liesegang», 2017 der Roman «Steingrubers Jahr», 2019 das Kinderbuch «Margarethe geht», von ihm selbst illustriert. 2020 kam der Roman «Muttertag» heraus, 2022 «43’586 – Ein Schweizer Decamerone».
Alles zu seiner schriftstellerischen Arbeit finden Sie auf www.ralfschlatter.ch
Produktion
Anna-Katharina Rickert und Ralf Schlatter
Roland Suter
Michael Wernli
Evelina Stampa
Lilli Krakenberger
Peter Affentranger
Christian Reichenbach
Spieldauer
90 Minuten (inkl. Pause)
Schüler*innen, Lernende und Studierende CHF 20.–
Gemeindekanzlei Herrliberg:
044 915 91 43
ab Mittwoch, 25. Februar 2026










Andrew Bond